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Die Bergziegen-, Stein- oder Schafbockjagd

Für diese Jagdtechnik wird der etwas kräftigere Tazi bevorzugt, aber nicht unbedingt, denn es gibt auch leichtere Tazis, die sich hervorragend für diese Jagd eignen. Die Bergziege und der Steinbock werden im Gebirge gejagt. Die Jäger verstecken sich mit ihren Hunden hinter Steinen, ganz in der Nähe eines Wildwechsels. Wenn sich eine Herde Tiere zeigt, werden die Hunde nicht einfach losgelassen.

Die Jäger warten bis die Tiere dicht genug herangekommen sind. Bei der Bergziegen- und Steinbockjagd werden oftmals zwei Hunde auf ein Stück Wild angesetzt. Lässt der Jäger seine Hunde los, so schießen diese nach vorne. Der Hund verbeißt sich in dem flüchtenden Wild.

Oftmals springt der Tazi dem Wild wie eine Raubkatze in den Nacken und beißt so fest zu, dass das Tier in die Knie geht. Dann kommt der Jäger dazu, um dem erlegten Tier die Kehle zu durchtrennen.


Der wilde Schafbock (Mufflon)ist eher in hügeligen Landschaften zu finden. Er wird von einem sowie manchmal auch von mehreren Hunden gejagt. Das Mufflon wird wie bei einer Treibjagd gejagt. Die Hunde werden erst losgelassen, wenn das Jagdwild dicht genug heran gekommen ist.

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